Wetter in Dessau

In Dessau steht eine eigene Wetterstation, die Sie HIER erreichen können.

 

 

 

Besucherzähler

Heute25
Gestern68
diesen Monat1225
seit 15.04.10123844

Kinderautorenwerkstatt "Die Hamster"

 

 

Der Freie Deutsche Autorenverband, Landesverband Sachsen-Anhalt, hat seit dem 08.Januar 2007 neben der Gruppe schreibender Kinder im Stadtgebiet eine weitere Gruppe in der Kühnauer Grundschule. Damit es nun nicht dauernd heißt: "Gruppe 1" und "Gruppe 2" haben sich die Kinder Namen überlegt.
In der Kühnauer Schule arbeitet die Kinderautorenwerkstatt "Die Hamster".

 

 

 

 

Hier nun noch einige Kostproben dieser jungen Schreibenden:

 


 

Nico Grunau

geschrieben in der 3. Klasse mit 9 Jahren (2007)


Der Tiger

Es war einmal ein Tiger mit seiner Familie. Der Tiger hieß Tom. Er war ein kleines Tier, etwas frech und sehr schnell. Eines Tages sagte die Mutter zu Tom: "Du bist nun alt genug, du kannst dich allein zurecht finden!" Tom verschluckte sich. "Aber Mama, ich bin doch dein eigen Fleisch und Blut!" "Aber du bist nun alt genug!" Tom sagte: "Ich möchte nicht." "Wir haben ausgemacht, dass du ab einem bestimmten Alter gehst. Sonst bekommst du...." Da hörte der Satz auf.
Tom sagte: "Dann siehst du mich aber nie wieder. Eine eigene Familie werde ich gründen und du bist mich für immer los."

So ging Tom in die weite Welt. Er suchte sich ein stilles Plätzchen. Plötzlich donnerte es und Tom erschrak. Es dauerte nicht lange bis das Gewitter vorüber zog. Beim Einbruch der Nacht legte er sich schlafen.
Als der Tag begann, dachte Tom nichts böses. Er dachte nur daran, eine Familie zu gründen, was er seiner Mutter versprochen hatte. Als erstes wollte er eine Höhle suchen. Tom dachte, nie eine Höhle finden zu können. Und dann sah er eine perfekte Höhle. Er baute daran und richtete sie natürlich gemütlich ein.

Eines Tages kam ein Tigermädchen vorbei. Sie dachte bei sich: "Wem gehört diese schöne Höhle?" Sie ging hinein und sah Tom. Sie fragte: "Gehört ihnen diese schöne Höhle?"
Tom erschrak. Er hatte noch nie ein so hübsches Tigermädchen gesehen.
Ja, mir gehört diese Höhle. Möchtest du hier wohnen?"

Ja, sehr gern", sagte das Tigermädchen erstaunt. "Außerdem, ich heiße Stefanie und meine Mutter hat mich rausgeschmissen."
"Mich auch", sagte Tom. "Wollen wir eine Familie gründen?"
Ich habe auch gerade daran gedacht", sagte Stefanie und freute sich, dass alles so gut klappt. Und so gründeten sie eine Familie. Die Kinder hießen Leila und Zoki. Leila ist sehr nett und Zoki ein wenig frech. Das hat er von seinem Vater Tom geerbt. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.




Wencke Dahncke

geschrieben in der 3. Klasse mit 9 Jahren (2007)


Das Obst

Das Obst ist so gesund
und manche Früchte sind kugelrund.
So solltest du nicht werden,
sonst bekommst du GROSSE Beschwerden.

Der Arzt steckt dich ins Krankenhaus.
Traurig schaust du zum Fenster hinaus.
Merk dir das und iss viel Obst.
Dann brauchst du vom Arzt keinen Trost.




Sabrina Reichert

geschrieben in der 3. Klasse mit 9 Jahren (2007)


Der Teddybär


Es war einmal ein Junge. Er hieß Marcel. Zu seinem fünften Geburtstag bekam er einen Teddy geschenkt. Marcel setzte ihn auf sein Regal, auf dem schon andere Kuscheltiere saßen. Am nächsten Tag war er ganz traurig, weil niemand mit ihm spielte. Und Freunde hatte er auch noch nicht. Doch am gleichen Tag kam eine Maus vorbei.
"Hallo Teddy, warum bist du so traurig?"
"Ich bin ein Geburtstagsgeschenk. Aber niemand spielt mit mir und keiner hat mich lieb."
"Mich hat auch keiner lieb. Viele Kinder können mich nicht leiden und jagen mich fort, wenn sie mich sehen. Aber am schlimmsten sind die Katzen. Sie würden mich am liebsten fressen."
"Da hast du es auch nicht leicht", antwortete der Bär. "Wollen wir uns zusammentun und etwas unternehmen?"
"Oh,ja", antwortete das Mäuschen.
Von nun an erzählten sie sich ihre Sorgen und spielten gemeinsam. Teddy und Maus waren nie mehr traurig, denn bei jedem Abschied freuten sie sich auf ihr nächstes Wiedersehen.




Anna-Maria Schröter

geschrieben in der 5. Klasse mit 11 Jahren (2007)


Steven, der furchtlose Ritter


In einer kleinen Stadt lebte Steven. Der dachte immer, er wäre ein Ritter. Eines nachts sollte sich sein Leben verändern. Aber das wusste er noch nicht. Alles war wie immer! Er ging zu Bett, schlief ein und träumte einen aufregenden Traum.
Ein König rief ihn zu sich. Er sagte zu ihm: " Mein Königreich wird von einem feuerspeienden Drachen bedroht, bitte, hilf uns."
Steven antwortete: "Ich helfe euch", und machte sich auf den Weg. Er lief durch Wälder, Felder, Städte und Dörfer. Als er ankam, hörte er ein lautes Schnarchen.
Steven schlich sich an den Drachen heran und stieß ihm das Schwert ins Herz.
Er ging zurück zum König und berichtete: "Der Drachen wurde besiegt."
Da sagte der König: "Zum Dank bekommst du alles, was du möchtest."
Steven bat ihn um die Hand seiner Tochter. Noch am selben Tag heirateten sie und feierten. Da wachte Steven auf. Am Frühstückstisch erzählte er alles seiner Mutti und seinem Vati. Seine Mutti meinte schmunzelnd: "Vielleicht geht ja dein Traum irgendwann in Erfüllung."

Nach dem Frühstück machte er sich auf den Schulweg. Plötzlich hörte er ein Weinen. Er sah sich um und entdeckte in einem Garten ein Mädchen. Sie stand unter einem Baum und viele Tränen liefen über ihr Gesicht.
"Was hast du denn?"
"Sie antwortete: "Meine Katze sitzt dort oben und kommt nicht runter. Ich muss doch gleich zur Schule."
"Ich helfe dir." Der Baum war sehr hoch. Ziemlich weit oben sah er eine junge, weiße Katze sitzen. Seinen ganzen Mut nahm er zusammen und kletterte hinauf. Er erreichte die Mieze, ergriff sie und stopfte sie sich unter die Jacke. Wieder unten angekommen, gab er sie dem Mädchen. "Hier hast du den Ausreißer."
Sie brachten die Katze gemeinsam ins Haus. Dann machten sie sich auf den Weg zur Schule und wurden Freunde für ihr ganzes Leben.




Luisa Enke

geschrieben in der 5. Klasse mit 11 Jahren (2007)


Zwei unzertrennliche Freunde


Pia wohnte auf einem Bauernhof. Dort gab es Hühner, Enten, Küken und einen Hund. Nur ein Pferd, das fehlte und gerade ein Pferd, gerade das wünschte sich Pia. Sie und ihre Eltern saßen am Frühstückstisch, als ihr Vater eine Annonce über ein Pferd laut vorlas. Pia sagte: "Das ist ja super!!! Können wir es kaufen?"
Der Vater sagte: "Ja, schon, aber da gibt es einen Haken."
"Und welchen", fragte Pia beleidigt.
"Naja, wir müssen ein Schwein mit dazu kaufen. Die beiden sind unzertrennlich."
"Warte!" mischte sich die Mutter ein. "Das ist bestimmt nur ein blöder Scherz."
Bist du dir da sicher", fragte der Vater erleichtert.
"Ach, kommt schon. Wir können doch wenigstens mal hinschauen." Pia bettelte so lange, bis die Eltern nachgaben. Die Familie fuhr zu einem anderen Bauernhof. Vor dem Haus sahen sie den Bauern. Der Vater sagte: "Wir möchten ihnen das Pferd abkaufen."
Der Bauer zeigte schmunzelnd auf die Koppel. "Das ist Max. Er ist ein Haflinger und gut eingeritten."
Pia rannte zur Koppel. Da sah sie ein Schwein aus dem Gebüsch kommen.
"Wer ist denn das", fragte sie den Bauern.
"Das ist Moritz."
Hi,hi, Max und Moritz, wie im Buch", kicherte Pia.
"Und was macht das Schwein auf der Koppel", fragte die Mutter etwas verwirrt.
"Max und Moritz sind die besten Freunde. Sie können das Pferd nicht ohne das Schwein kaufen."
Der Vater sagte: "Da müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen. Aber, haben wir nicht noch einen Stall neben der Pferdebox frei?"
"Ja, da könnte Moritz rein. Genau so machen wir`s", sagte die Mutter.
Jetzt habe ich ein Pferd und ein Schwein, ist ja super", jubelte Pia.
Die beiden sind immer noch unzertrennliche Freunde.




Franziska Busse

geschrieben in der 3. Klasse mit 9 Jahren (2007)


Unser Bärchen


Mein Papa hatte einen weißen Opel Corsa. Das Auto hieß bei uns nur Bärchen. Als ich eines Tages aus der Schule kam, war Bärchen weg. Papa sagte: "Unser Auto wurde gestohlen." Darüber waren wir alle sehr, sehr traurig, denn es hatte uns nie im Stich gelassen.

Nach einem Tag erklärte uns die Polizei, wo wir unser Auto finden können. Es war total ausgebrannt. Diese Menschen, die uns dieses angetan haben, wurden niemals gefunden. Wie kann jemand so gemein sein? Haben sie keine Achtung vor dem Eigentum anderer?

Mein Papa brauchte aber ein Auto, um zur Arbeit zu fahren. In verschiedenen Autohäusern sahen wir uns die Fahrzeuge an. Nun hat mein Papa einen VW-Polo. Er heißt auch wieder Bärchen. Wir wünschen uns, dass so etwas nie wieder passiert.


 
 
DESIGNER JOOMLA TEMPLATES Joomla Templates By JoomlaBear